| Skriptenreferat von PLUS und GRAS abgeschafft |
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Bald schon Skriptenchaos oder vielleicht gar keine Skripten mehr? Abgeschafft wurde gestern das Skriptenreferat der ÖH und ist somit geschlossen - PLUS und GRAS sei Dank!
Der ÖH Vorsitz bestehend aus Stefan Sagl (PLUS) , Jürgen Bamberger (GRAS) und Ines Kavalirek (PLUS) stellte bei der gestrigen Sitzung der Universitätsvertrung den Antrag das Skriptenreferat der ÖH zu schließen und dies obwohl der Vertrag für den Skriptendrucker noch 2 volle Jahre läuft und Skriptenumsätze in Höhe von 12.000 Euro generiert werden.
Ein Gegenantrag der GO sowie zwingende Argumente des ehemaligen Referenten Stefan Otti dies nicht zu tun, fand bei den Fraktionen leider kein Gehör. Was heißt dies im Detail? Liebe PLUS und GRAS: Kann das wirklich im Interesse der Studierenden sein???
BEGRÜNDUNG KEINE Die Studierenden werden sich zukünftig wohl mit dem überlasteten Servicecenter, deren Mitarbeiter schon jetzt viele Überstunden machen müssen sowie mit fehlenden Skripten herumschlagen müssen. Das Skriptenreferat bot den Studierenden jahrelang den Vorteil zu sehr günstigen Preisen Skripten zu kaufen. Dies ist nun vorläufig Geschichte.
Der Vorsitz erwähnte, dass die Agenden des Skriptenreferats vom Servicecenter ab Jänner 2010 übernommen werden sollten, und bis dahin beiben die Studierenden wohl auf der Strecke. Die GO möchte sich beim ehemaligen Referenten Stefan Otti und seinem Team bedanken, 5 Jahre lang ehrenamtlich das Skriptenreferat geführt zu haben. Wir bedauern zutiefst sein Ausscheiden als Referenten.
Unklar ist jedoch, warum ein Skriptenreferat mit Verkaufsumsätzen in der Höhe von 12.000 Euro geschlossen wird. Eine klare Antwort bekammen wir vom ÖH Vorsitz leider nicht.
Das Sozial und Berufstätigen Referat wurden zusammen geführt. Das einst eigenständige Referat für Berufstätige, ältere Studierende und Studierende mit Kind sowie das Referat für Sozialpolitik sind nun eins. Die umfangreichen Arbeiten werden nun von einem Referent durchgeführt. Wir hoffen, dass die Qualität nicht darunter leiden wird und werden die Arbeit des neugeschaffenen Referats verfolgen und euch über Erfolge oder Misserfolge berichten.
Wir möchten euch weiters berichten, dass die GO als einzige Fraktion einen Antrag gestellt hat freiwillig eine Frauenquote bei der Besetzung vom zukünftigen Personal sowie bei der Bestellung von Referentinnen einzuführen. Ergebnis -> Leider gab es vom ÖH Vorsitzenden Stefan Sagl wieder einen Gegenantrag und der Hauptantrag der GO - eine Frauenquote einzuführen - wurde abgeblockt.
GO Vorsitzender Idehen, macht darauf aufmerksam, dass Stefan Sagl (PLUS) künftig um 22 Prozent mehr an Aufwandsentschädigungen kassieren wird als seine Vorgänger, während sich alle Referentinnen und Referenten mit Einsparungen begnügen müssen. "Fakt ist, Sagl stürzt die Studierenden in eine Krise, während er und seine PLUS weiter kräftig abkassieren.
Die GO wird es nicht zulassen, dass Sagls Unfähigkeit von den StudentInnen getragen werden muss".
Euer GO-Orange Team
W I R M A C H E N D A S
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